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In der wunderschönen Stadt Salzburg geboren, interessierte ich mich von Anfang an für den Menschen, wie er denkt und sein zusammenleben organisiert. Ob nun im Bereich Party&Liebe oder Rebellion&Politik. Ich war fasziniert. Vom denken und handeln. Vom Menschen an sich.

Genervt und fadisiert von der "Mitte der Gesellschaft", zog es mich immer zu Extremen. Und das in unterschiedlichster Form. Ging ich donnerstags in einem Jamaika-Club Billard spielen, besuchte ich freitags einen neuen Rave-Club und fuhr samstags in eine der großen Diskotheken im benachbarten Bayern, ging ich am Sonntag mit einer Horde verrückter Linksextremer gegen die gerade entstehende EU und deren Kapitalismus auf die Strasse.

Im Szenelokal "Schnaitl" diskutierte und philosophierte ich über Anarchie, Kommunismus und das Kapital. Doch die linke Seite erschien mir zu theoretisch, zu wenig aktiv. So entschied ich mich aus Ermangelung an Alternativen für die rechte extreme Seite. Ich erkannte das scheinbare Potential: Dumm, aber aktiv. Mein verwegener Plan, die Dummheit wegzubekommen und die Aktivität zu steigern, war naiv und endete in einem Fiasko.

Bis dahin hatte ich einen Freundeskreis, eine Kameradschaft, einen Verein und letztendlich sogar eine Partei gegründet
. Ich organisierte Demonstrationen, Infotischen, Stammtischen, Treffen, Wanderungen, Wahlen, trat als Redner und Vortragender auf, wir erstellten Internetradios, Flyer, Plakate, Zeitungen, Aufkleber, T-Shirts, Hemden, hatten ein eigenes Partei-Auto, Sonnenschirme, Fahnen, Banner, Diskussionsforen, usw. Es war der pure Wahnsinn.

10 Jahre brauchte ich, angetrieben von blinder Arbeitswut, bis ich dem Rechtsextremismus den Rücken kehrte. Ich organisierte 2013 ein Fest gegen Gewalt, distanzierte mich vorher schon per Facebook und anschließend per APA- Presseaussendung. Schussendlich unterstützte ich sogar die Gründung eines Vereins gegen Extremismus und Gewalt.

Mit dem Fest gegen Gewalt vereinte ich meine beiden Interessen. Party&Liebe mit Rebellion&Politik. Erstmals war möglich, was bis dahin weit von einander entfernt war. Es entstanden völlig neue Ideen, ein völlig neuer Antrieb und Blick auf die Welt. Heute glaube ich, dass wir ein anderes Zusammenleben möglich machen können.

Vielfalt und Zusammenhalt müssen keine Widersprüche sein. Völlige Unterschiede in Gedanken und Taten können uns bereichern, wenn sie auf gemeinsamen Werten und Interessen fußen. Musik, Liebe, Politik, kann Menschen vereinen. Religion und Ideologie kann sie aber leider auch trennen. Niemand muss sich entscheiden, sei es zwischen Partei&Politik, Links&Rechts oder Vielfalt&Gemeinschaft.

Heute interessiere ich mich für...
 

...Musik. Und da darf es auch die deutschrock Band Frei.Wild, deren Frontmann eine ähnliche Geschichte aufweist, wie die meine oder auch die Punks der Toten Hosen, Offspring, Linkin Park oder Die Ärzte sein. Aber natürlich habe ich auch noch die Musik der vielen sehr guten DJ´s bis hin zu lustiger Musik oder auch linksalternativer Rap-Musik ala "Die Bandbreite" im Ohr.

...Politik. Ich glaube an eine breite Bewegung der Zukunft. Einer Bewegung, die es schafft scheinbare Gegensätze zu überwinden und die Menschen nicht spaltet, sondern vereint. Eine Gemeinschaft von Rebellen, von Narren, von Visionären, die an ein anderes Morgen glauben.

...Menschen. Sei es die Liebe oder auch die Bewegung, das Essen, dass heute ja einem ominösen Füllstoff aus den Regalen der Discounter gewichen ist oder auch das simple denken und philosophieren über Mensch und Natur. Auch der Antrieb, warum wir was, wann und wie machen oder ebene nicht machen.
 



Das Leben ist ein ständiges einstellen auf veränderte Bedingungen. Ein finden und stellen von Herauforderungen. Wer dabei sein möchte, Fragen hat, meine Artikel lesen möchte, gemeinsam etwas verwirklichen möchte oder einfach nur neugierig ist - hier gehts zu meinem FB-Account, zu meinen Artikeln auf der Autoren-Plattform Fisch&Fleisch oder zu meiner E-Mail-Adresse. Viel Spass und "gehabt euch wohl", wie es Roland Düringer sagen würde,

euer Robert

P.S.: Wenn ich schon zitieren anfange, schließe ich auch mit einem Zitat - von "KenFM" - "meine Zielgruppe ist der Mensch"!